Risiken einer Nasen Op

Nasenkorrekturen sind immer mit gesundheitlichen Gefahren verbunden, dass weiß inzwischen jeder. Horror Meldungen von Ärztepfusch und dem Risiko, nach dem chirurgischen Eingriff an HIV zu erkranken, sind in aller Munde. Weniger bekannt sind Komplikationen durch Störungen in der Wundheilung, für die auch ein bester Arzt gewöhnlich nichts kann. Bevor der Patient hinterher unzufrieden einen Anwalt und die Gerichte bemüht, sollte er sich genau erkundigen, welche gute Klinik als seriös empfohlen wird und wie gefährlich eine Schönheitsoperation wirklich ist.

Jede Rhinoplastik beginnt mit der Voruntersuchung. Gute Ärzte beraten im Vorgespräch über die gewünschte kosmetische Nasenkorrektur. Sie beantworten auch Fragen, wie lange das Septum geschwollen sein wird, ob Haarausfall zu befürchten ist oder gar ein Verlust der Zähne droht. Die plastischen Chirurgen erklären dem Patienten, welche Narkose möglich ist, beispielsweise Vollnarkose oder Dämmerschlaf. Denn natürlich möchte sich der Leidtragende seine Nase richten lassen ohne Schmerzen dabei zu erleiden. Als Nebenwirkung der Vollnarkose macht sich meist Übelkeit bemerkbar. Alternativ steht für die Operation an der Nase eine örtliche Betäubung oder Halbnarkose zur Auswahl. Die Lokalanästhesie empfiehlt sich jedoch nur bei sehr kleinen Eingriffen.

Zu den Operationsrisken gehören die allgemeinen Ärztefehler. Die vergessene Schere, ein typischer Kunstfehler aus der Karrikatur, scheidet sicher schon aus Platzgründen aus. Der Nasenchirurg könnte aber möglicherweise einen Faden vergessen zu ziehen, und wenn das passiert, bildet sich oft Eiter am Operationsgebiet. Ein solcher Fehler wird in der Regel jedoch bald bemerkt und ist leicht zu beheben. Wirklich verpfuscht wird selten etwas, doch alle möglichen Komplikationen müssen im Beratungsgespräch angesprochen werden. Auch über eine eventuell nötige Nasennachoperation muss aufgeklärt werden.

Doch nicht nur der beste Arzt und die erfahrendste Ärztin kann für eine gute Wundheilung viel tun, sondern auch der Patient selbst. Jede Patientin sollte sicher sein, dass sie zum Zeitpunkt der Septumplastik nicht schwanger ist. In der Schwangerschaft oder Stillzeit sind Operationen grundsätzlich nicht zu empfehlen. Auch bei einer Grippe oder Erkältung sollte die Nasen-Op vertagt werden. Würde der HNO-Arzt trotz Schnupfen operieren, können sich gefährliche Keime in die Operationswunde einnisten. Manche Patienten haben ständig eine verstopfte Nase, Ohrenschmerzen und wirken immer erkältet. Hier kann eine Verengung des inneren Septums vorliegen. Ständiger Einsatz von Nasensprays kann eine Sucht und Dauerschnupfen auslösen.

Eine Riesennase oder unterschiedliche Nasenlöcher zu korrigieren, zählen als reine Schönheitsoperationen. Hier werden Knochen und Knorpel verändert und die überschüssige Haut entfernt. Korrekturen am Schwellkörper im Naseraum gehören zu den medizinisch notwendigen Korrekturen. Die anschließenden Reaktionen sind etwas unangenehm. Meist ist die Nase nach der OP geschwollen und rund um die Nase entsteht ein Spannungsgefühl. Manchmal ist die Oberlippe geschwollen oder Zahnschmerzen treten auf. Selten ist auch die Faszie, eine Sehnenplatte im Nasenbereich vorübergehend beeinträchtigt.

Die Heilung beginnt mit der Bildung von Kallus und dem Verwachsen des Gewebes. Erst nach Abklingen der Schwellungen wird das Ergebnis sichtbar. Ist der Patient mit dem Ergebnis unglücklich, weil die Nase danach asymmetrisch ist, müssen viele Spezialisten auf Wunsch noch mal eine Nasennachkorrektur vornehmen. Eine Überkorrektur kann bei der Nasennachop durch Eigengewebe ausgeglichen werden. Wirklich verpfuscht ist eine Nasenoperation selten.